Saturday 19. May 2012
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Die Wirkung von Kaffee

auf die Dosis kommt es an

"Wir schätzen das Coffein als ein ganz vorzügliches, unentbehrliches Heilmittel und betrachten den Kaffee als ein hervorragendes Genußmittel, das - vernünftig gebraucht - sicherlich für die Mehrzahl der Menschen ganz unschädlich ist." (Zitat Prim.DDr. Stepp)

 

VERNÜNFTIG GEBRAUCHT, die Quintessenz in der Aussage dieses Arztes ist wohl das Wichtigste.

Die Verträglichkeit von Kaffee ist von Mensch zu Mensch wie bei Alkohol unterschiedlich. Viele Leute brauchen am Morgen die ermunternde Tasse
Kaffee um überhaupt richtig aufzuwachen, andere vertragen Kaffee erst am frühen Nachmittag.

Manche Menschen schlafen besser nach dem Genuß eines Espressos, andere, meist depressive Menschen müssen Schlaflosigkeit fürchten.

Jeder muß selber die für seinen Körper verträgliche Menge und Zubereitungsart des Kaffees finden.

 

Die allgemeine Wirkung von Kaffee könnte man als anregend und aktivierend bezeichnen. Kaffee enthält wie allgemein bekannt Coffein, eine chemische Substanz, die wie das Thein oder dem Theobromin zur Gruppe der Xanthine gehört. Thein kommt in natürlicher Form in den Teeblättern und Theobromin im Kakao vor.

 

Alle diese Substanzen stimulieren das Nervensystem, die Herz und Kreislauftätigkeit und besitzen leicht gefäßerweiternde Wirkung. Das Zusammenspiel ergibt einen höheren Sauerstofftransport, erhöhte Aktivität, größere Leistungsfähigkeit. Durch diese Wirkung wird Kaffee auch gerne zur Überbrückung von leichten Mißständen oder Depressionen verabreicht. Kaffee macht müde Geister wieder lebhaft.

Auch besitzt Kaffee eine Auswirkung auf die Verdauung. Kaffee steigert die Sekretion von Salzsäure im Magen und kann bei empfindlichen
Menschen oder leeren Magen zur Übersäuerrung führen.Menschen die an Magen oder Zwölffingerdarmgeschwüren leiden, oder zu Koliken neigen sollten Kaffee meiden oder nur in sehr geringen Dosen geniessen.

 

Aber als Resümee kann man sagen, dass wie bei allen Dingen des Genusses ein gutes Mass, den schmalen Grad zwischen unbedenklich und gefährdend ausmacht.

Die Inhaltsstoffe

Koffein ist nur ein Teil davon

 

Die Inhaltsstoffe von Kaffee sind viel mehr als nur Koffein ...

 

ALKALOIDE: Jeder weiß, dass Kaffee Koffein enthält, dieses Alkaloid wurde erstmals von dem Chemiker Friedrich Runge (1795 - 1867) isoliert. Diese stickstoffhaltige Verbindung entsteht beim Stoffwechsel der Kaffeepflanze. Die Koffeinmenge des Kaffees wirkt sanft anregend und stellt in keiner Weise eine Gefährdung dar. Weitere Alkaloide des Kaffees ist Niacin. Niacin, besser bekannt als Nicotinsäure, entsteht beim Röstvorgang. Es ist ein Vitamin der B-Gruppe, welches für die menschlichen Stoffwechselvorgänge notwendig ist. Eine Tasse Kaffee deckt an die 10% des Tagesbedarfs.

 

KOHLENHYDRATE: Rohkaffee besteht zu 30% aus Kohlenhydraten. Diese setzen sind aus Einfach- und Mehrfachzuckern zusammen. Während dem Röstvorgang verändern sich diese Verbindungen stark zu Vielfachzuckern, die als wasserunlösliche Bestandteile in den Zellwänden verbleiben und als Sud entsorgt werden.

 

MINERALSTOFFE: Die im Kaffee enthaltenen Mineralstoffe sind mit etwa 4% der Inhaltsstoffe äußerst gering. Jedoch werden diese fast zur Gänze extrahiert und gelangen in unseren Körper. Kalium, Kalzium, Magnesium und Phosphor sind die Bestandteile.

Verwandte Stoffe

Cola, Schokolade und Tee

Verwandte Stoffe sind wie schon erwähnt das Thein, welches wie das Koffein in Wasser und Alkohol löslich ist und rein chmisch folgende Zusammensetzung aufweist: C8H10N4O2

 

Weiters kommt der verwandte Stoff Theobromin in der Kakao-Nuß vor sowie in der Guarana Pflanze, die in letzter Zeit verstärkt als
geheimnisvolle Wundersäfte in Verkaufslokalen aufzufinden sind. Tatsächlich aber haben bereits die Indios aus der in Südamerika gedeihenden Pflanze durch rösten und mahlen eine Arznei hergestellt, die bei Neuralgien und Kopfschmerzen erfolgreich eingesetzt wurde.

Weiters kommt Koffein in der Kolanuß vor. Afrikanische Eingeborene erkannten die Wirkung viel eher und kauten die Samen wegen ihrer belebenden Wirkung. Heute ist die Kola-Nuß wohl dank dem gleichnamigen und beliebten Erfrischungsgetränk, weltweit bekannt. In der Pharmaindustrie wird Koffein für therapeutische Zwecke verschiedenster Art herangezogen und erfolgreich eingesetzt.

"So ist das Coffein bei dem normalen Menschen unter allen Genußgiften der Gipfel der Harmlosigkeit, fast möchte man sagen - moralisch, und wie es sich im Körper chemisch benimmt, ist taktvoll. Man nimmt Abstand, hier noch von einem Genußgift zu sprechen, und könnte die Substanz getrost zum Genußmittel ernennen, das eigentlich keine Feinde haben dürfte." (Zitat Straub)

 

Über die Zubereitungsart und die extrahierten Stoffe schwanken die Meinungen. Einige Experten sind der Meinung, daß die Espressozubereitung die "gesündere" sei, da eine geringere Menge und eine kürzere Extraktionszeit (Zeit in der das Wasser in Kontakt mit dem Kaffeemehl ist), weniger Koffein und Bitterstoffe löst. Andere stehen auf dem Standpunkt, daß durch den geringeren Druck und die gröbere Mahlung der Filterkaffee bekömmlicher sei.

Enes steht jedoch fest: die türkische Zubereitung, wo das Kaffeemehl zum Teil auch mitgetrunken wird, hat die höchsten Alkaloidwerte, gefolgt von Espresso-, Filter- und Karlsbader- Zubereitung. Wie so oft im Leben entscheidet das richtige Maß und Ziel aller Dinge über die Wirkung des Kaffees. Wichtig ist es den eigenen Geschmack zu schulen. Mit dem heutigen Wissen kann man die Inhaltsstoffe von verschiedenen Rohsorten deutlich unterscheiden und es ist an der Zeit die Qualität des Produktes im Sinne der eigenen Gesundheit in den Vordergrund zu stellen.

Wir verarbeiten ausschließlich Arabica Bohnen, deren Inhaltsstoffe (Philosophie) bedeutend bekömmlicher sind und durch die traditionelle Wiener Röstung ist der Säureanteil geringer und es kommen alle Geschmacks und Aromastoffe voll zur Geltung.

Kaffeerösterei
Espressomaschinen
Service
"Brasil" Kaffee-Tee-Import, Großrösterei, Josef Sochovsky GmbH, 1030 Wien, Rennweg 75, Tel.: +43.1.713 61 12-0 | Fax: +43.1.715 63 14 | mocca@brasil.at
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