Die Tradition der Wiener Kaffeehauskultur reicht bis Ende des 17. Jahrhunderts zurück und ist durch eine ganz spezielle Atmosphäre geprägt. Typisch für ein Wiener Kaffeehaus sind Marmortischchen, auf denen der Kaffee serviert wird, Thonetstühle, Logen, Zeitungstischchen und Details der Innenausstattung im Stil des Historismus. Nach wie vor können Gäste während den flexiblen Öffnungszeiten von sechs Uhr in der Früh bis Mitternacht aus dem Angebot an Speisen und Getränken wählen, und mitunter auch Lesungen und musikalische Abende genießen. Die Kaffeehäuser sind ein Ort, „in dem Zeit und Raum konsumiert werden, aber nur der Kaffee auf der Rechnung steht“.